Der Winter ist hart und das Gemüse teuer

Obwohl mir der Winter in diesem Jahr gar nicht so kalt vorkommt, scheint er dieses Mal dennoch einiges zu bieten zu haben. Nicht nur, dass uns Russland in Angst und Schrecken versetzt, weil sie unsere Lieferungen an Erdgas um gut ein Drittel reduziert haben, nein, auch in Puncto Ernährung für unsere Fitness müssen wir wohl tiefer in die Tasche greifen.

Besonders das Gemüse scheint es im Winter stark zu treffen. Noch im Januar waren Tomaten und Paprika bei meinem Lieblingsdiscounter bei unter 2€ pro Kilogramm. Jetzt muss ich aber feststellen, dass während des Februars die Preise ziemlich angezogen haben. Tomaten sind an meinem Heimatsort bereits auf 2,39€/kg und Paprika sogar auf 2,49€/kg gestiegen. Auch die leckeren Salatgurken sind leider betroffen. Gerne habe ich mir manchmal sogar eine Ganze am Stück gegönnt, da es besonders für den Magen durch die basische Wirkung eine Wohltat ist. Durch meine fitnessorientierten Ernährung ist dieser immerhin von den vielen Milchprodukten mit vielen Säurebindern konfrontiert.

Doch auch hier habe ich Pech. Zum Spottpreis von 39 Cent je Gurke konnte ich am Anfang des Jahres noch Haufenweise kaufen, dann stiegen sie plötzlich auf 49 Cent, dann auf 79 Cent und schließlich sogar auf 99 Cent. Meine Tante hat mir sogar erzählt, dass die Gurken derzeit gar nicht so toll schmecken sollen und da sie ebenfalls beim gleichen Discounter einkauft, glaube ich das auch gerne. Interessanterweise sind aber viele Gemüsesorten davon betroffen, so dass man bei einem hohen Gemüsekonsum schon aufpassen muss, um nicht plötzlich ne Menge Geld loszuwerden.

Besonders interessant ist da der Blick auf den aktuellen Benzinpreis. Da wird plötzlich mit Preisen von 1,70€ je Liter rechnen müssen, scheint die Preiserhöhung dort sehr stark auf die Produkte des täglichen Lebens mit abzufärben. Auch an den südländischen Früchten kann man dies gut erkennen, da diese oft weite Transportwege haben und daher hohe Kosten auch nach der Produktion verursachen.

Ich für meinen Teil habe aber auch einen Ausweg gefunden. Solange das frische Gemüse so teuer ist, bin ich auf  Tiefkühlkost umgestiegen. Besonders der TK Spinat scheint immer noch recht günstig zu bleiben, daher habe ich mich damit erstmal reichlich eingedeckt. Zwar sind die frischen Varianten immer noch besser, was Vitamine anbelangt, aber dennoch finde ich, das Tiefkühlkost auch seine Anerkennung finden sollte, wenn man auf das liebe Geld achten muss. Denn ich finde nicht, dass Fitness immer teuer sein sollte.

Fitness: Gute Vorsätze in 2012

Eigentlich sind gute Vorsätze an Neujahr unnütz, denn das Einhalten schaffen nur die Wenigsten. Teilweise fühlt man sich dabei in einer Opferrolle und denkt sich einfach etwas aus, nur um einen Vorsatz zu haben.  Doch es gibt einen Weg, wie man den Jahreswechsel für sich nutzen und mit einem “Vorsatz” Motivation und Erfolg schaffen kann.

Für mich persönlich startet das neue Jahr recht verhalten, wenn nicht sogar schlecht, denn private Umstände ändern bei mir nicht nur Lebenssituation, sondern auch den eigenen Blick auf die Zukunft. Dazu habe ich mir zusätzlich eine “nette” Grippe eingefangen, die mich an Sport und Ernährung hindert. Aber manchmal kommt halt alles auf einmal.

Ich könnte mich jetzt auch in meine Opferrolle begeben und sagen: “Ach, ist doch alles Mist. 2012 wird besser… wird es… oder nicht?”.  Warum meine Vorsätze dennoch sinnvoll sind, kann ich leicht erklären, denn diese Vorsätze sind nicht aus Zwang des Jahreswechsel heraus entstanden, noch sind sie eine Folge von kürzlich schlechten Erfahrungen. Prinzipliell kann man Vorsätze jederzeit anfangen zu leben. Aber zuerst meine Vorsätze für 2012:

- Mein Leben weiterhin in die Hand nehmen und “Leben”

- Fitness an meinem Leben teilhaben

- Ich selbst sein bzw. das werden was ich sein will

Diese Vorsätze sind nicht neu und teilweise hören sie sich auch an wie die Klischee-Sprüche, die einem Freunde in schlechten Zeiten aufsagen, aber wichtig ist, dass diese Worte auch von Innen kommen. Ich habe bereits angefangen einen bestimmten Weg zu gehen und bekanntlich ist es einfacher an einem Kurs festzuhalten, als ihn zu ändern. Es ist für mich also gar nicht so schwer die Dinge einzuhalten und da ich diese Vorsätze auch wirklich will, fühle ich mich schon einmal sehr motiviert. Nebenbei: Diese Vorsätze hatte ich auch 2011 und rückblickend betrachtet: It pays to be fit!

Mein Tipp für euch ist also: Setzt euch Ziele, aber nicht unbedingt zur Jahreswende, es sei denn, sie haben nicht die “Gute Vorsätze Funktion”. Überlegt euch, was ihr wirklich wollt, arbeit daran und wenn ihr etwas gefunden habt, was euch begeistert, dann setzt ihr etwas drauf und holt euch den Erfolg.  Wenn ihr Fettfeinde verfolgt, hoffe ich natürlich, dass eure Begeisterung mit Fit anfängt und mit Ness aufhört ;-)

Der Erfolg gibt mir recht!

„Dieser Weg ist der Richtige“ liest man in vielen Büchern, denn es wird immer Menschen geben, die anhand der Diätbücher abnehmen werden, allerdings bleibt die Gegenseite mindestens genauso stark, die den Weg erfolglos geht. Leider hört man von den Fitness Evangelisten häufig: „Der Erfolg gibt mir Recht“

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom (oder zur Fitness) und das ist auch wahr, allerdings führt nicht jeder Weg, jeden dort hin. Die Verwirrung auf den vielen Wegen ist groß und deshalb nimmt die Schar an Bücher immer weiter zu, die Abhilfe nach jeder gescheiterten Diät finden sollen oder vielmehr wollen. Oft gibt es dann Erfahrungen wie: Ich habe schon viele Diäten ausprobiert, aber nur diese hat bisher gehalten, was sie versprochen hat.

Teilweise mag das auch stimmen, aber oft endet die Suche nicht bei diesem Buch, denn nur ein Teil der Abnehmwilligen findet Zuflucht in der anderen Diät. Die Abbrecherchancen sind so hoch wie an der Uni und die Langzeitveränderungen sind oft nicht umsetzbar. Ein gutes Fitnesslevel wird gar nicht erst erreicht.

Woran liegt das? Ganz platt gesagt, ist ein Buch zwar eine gute Sache, da es Wissen über eine Diät in sehr umfangreicher Weise enthält, aber leider ist es eben nur eine Diät, nicht jedermanns Diät. Die Diäten der Bücher sprechen oft nur eine Art von Gruppe an und zwar die Erfolglosen. Leider aber ist von diesen Erfolglosen auch eine große Gruppe enthalten, die auch danach noch „erfolglos“ sein wird.

Worauf ich hinaus will, liegt quasi auf der Hand. Nicht jeder ist für diese eine Diät geschaffen. Die Leute suchen nach der richtigen Diät, übersehen aber, dass die richtige Diät für einen selbst nicht unbedingt in den Büchern steht. Diäten müssen daher kritisch aufgenommen werden. Dies geschieht leider zu wenig. Eine Diät ist immer nur so gut, wie der Mensch, der sie nutzt. Nutzt ein Mensch die falsche Diät, wird er erfolglos sein und der Wunsch fit und attraktiv zu werden, bleibt ein Wunsch.

Der Ausweg aus der Miesere ist einerseits einfach, da die Lösung auf der Hand liegt, andererseits schwierig umzusetzen, da die Menschen die Bücher kaufen, um ultimatives Wissen zu erlangen und in der Hinsicht nicht mehr viel denken müssen, um das Ziel Fitness zu erreichen. Viel zu oft werde ich gefragt, wie man ein Sixpack bekommt und wenn ich mit Sport und guter Ernährung ankomme, senkt sich die Motivation zur Fitness in die unteren Niveaugegenden, eben weil der direkte Weg, den ich aufweise, der auch wunderbar funktioniert, von jenen Leuten nicht durchzuhalten ist, eben weil sie nicht gewählt sind, diese Einschnitte für das Ziel in Kauf zu nehmen.

Den individuellen Weg könnte ich natürlich auch bestimmten und herausfinden, allerdings sieht man an diesem Punkt, wie wichtig oder eher Unwichtig denen der eigene Körper im Vergleich zum „täglichen“ Konsum ist.

Sport ist Mord (für unser altes Ich)

Sport macht nicht nur fit, sondern verändert manchmal sogar das ganze Leben schlagartig. Der Spruch: Sport ist Mord könnte in der Hinsicht nicht passender sein, denn eine radikale Kur fürs Leben tötet dann unser altes Ich… und das ist gut so.

Gerne spreche ich aus Erfahrung, wenn es um die Themen Sport und Fitness geht, denn Fitness ist seit Jahren ein Teil meines Lebens und seit ich mein eigenes Leben verbessert habe, sogar ein immer größer werdender.

Mein Leben hatte gut 10 Jahre Schäden in meinem Leben verursacht und zwar in fundamentalen Jahren, nämlich in meiner Jugendzeit. Ich litt, wie viele andere Jugendliche unter einem zu geringen Selbstwertgefühl, einem unterdurchschnittlichen Selbstbewusstsein und so lebte ich mein Leben nicht so, wie ich es gerne getan hätte, sondern als Außenseiter, als Computernerd und nicht gerade beliebter Junge. Situationen die Selbstbewusstsein, wie andere Menschen ansprechen, Teamspiele, wo man selbst eine Schlüsselrolle spielen konnte oder Tätigkeiten, wo man auch nur vor mehr als 10 Personen sprechen sollte, verursachten nicht nur unglaubliches Lampenfieber… ich mied sie, wie die Pest.

Ich traute mich kaum mich in Gruppen zu integrieren und blieb, wenn es irgendwie möglich war im Hintergrund. Doch im tiefen meines Innersten wusste ich, ich möchte mich irgendwie präsentieren, ich möchte eine Stimme haben, ich möchte…. doch ich konnte nicht.

In viele Mädchen war ich verschossen, doch traute ich mich bei so vielen Mädchen nicht und wartete auf Situationen, die nie eintreffen würden und irgendwann war es zu spät. Kurzum, ich erreichte nie oder nur in sehr wenigen Momenten, was ich eigentlich wollte. Vielmehr war es nie mein verdienst, denn wenn etwas klappte, dann weil es so kommen musste und es mir zugeflogen kam. Glücklich machte mich das nicht.

Seitdem ich aktiv Fitness betreibe, traue ich mich mehr. Vor allem traue ich mir mehr zu. Mein Spiegelbild ruft keine negative Wahrnehmungen auf und so kann ich mir selber zu lächeln. Ich kann euch nur raten, macht Sport, esst besser, so dass ihr nicht mehr fett seid und auch nicht fett werdet. Fitness kann nicht nur der Schlüssel für mein Leben sein, sondern auch der für euch. Tötet euer altes Leben, frei nach dem Motto: Sport ist Mord.

Unwirtschaftliches Essen

Im Restaurant zu Essen kann manchmal ziemlich ins Geld gehen, dafür schmeckt es – einen guten Koch vorausgesetzt – ziemlich gut. Heute möchte ich aber nicht nur über den Preis von Essen schreiben, den jeder fitnessbewusste und -unbewusste bezahlt, sondern vielmehr über die „Wirtschaftlichkeit“ bestimmter Nahrungsmittel an sich und den „Preis“ den wir alle zahlen.

Ein Deutscher isst jährlich im Durchschnitt 11 kg Hähnchen, 39kg Schweinefleisch und 8,5 kg Rindfleisch. Besonders Sportler aus dem Fitnessbereich nutzen Fleisch als Proteinquelle und beim Bodybuilding hat sich sogar das einfache Gericht Reis mit Pute etabliert, denn es enthält nachhaltige Kohlenhydrate und reichlich Proteine. An sich ist uns der Verzehr für jedes einzelne Kilogramm Fleisch zwischen 2€ und 20€ wert (Luxusfleisch mal ausgenommen).

Eco-Eco

Aber was hat das alles mit der „Wirtschaftlichkeit“ von Nahrung zu tun? Überlegen wir uns einmal die Investitionen, die wir für unsere Fitnessnahrung eingehen. Ein Kilogramm Paprika kostet im Supermarkt zwischen 1,50-2,50€ je Kilo. Ein Kilo gemischtes Hackfleisch geht entsprechen für ca. 2,99€ über die Ladentheke. Wir merken uns diese Ausgaben einmal, denn dies wird interessant für das Endergebnis des Artikels. Ich möchte hier auch einmal anmerken, dass für uns Geld keine Ressource darstellt, sondern einfach nur ein Tauschmedium ist.

Um das leckere Fleisch zu erhalten müssen wir neben Arbeitskraft noch andere Ressourcen aufwenden, denn die Masttiere brauchen genau wie wir Nahrung. Um genügend Muskulatur und Fett anzusetzen, brauchen sie genügend Energie. Diese Kalorien werden in Form von Kraftfutter verabreicht, welches zum großen Teil aus Getreide besteht. Wir geben also Nahrungsressourcen auf, um eine neue Nahrungsressource zu schaffen. Selbst wenn es sich um Getreide handelt, welches sich zum menschlichen Verzerr als ungeeignet erweist, hätte an der Stelle des Feldes auch Nahrung für uns Menschen wachsen können.

Eine Frage der Energie

Leider kommt es in unserer Natur vor, dass es bei der Übertragung von Energie in einer andere Energieart zu Verlusten kommt. Das gemästete Schwein wandelt nämlich nicht alle Kalorien in Muskelfasern um, die später unser Fleisch ergeben. Viel Energie geht dabei besonders an Wärme verloren und verpufft wörtlich in der Luft.

Da wir hierbei ganz simpel Input mit Output vergleichen können, sind bei der Fleischproduktion statistische Daten gesichert. So bedarf es zur Produktion von einem Kilogramm Schweinefleisch – umgerechnet bis zu 16 kg Futter. Um das Beispiel zu vereinfachen, können wir auch den Energieeinsatz vergleichen. Um eine Kalorie Fleisch zu produzieren, benötigten wir zwischen 11 und 17 Kalorien an Futter. Der „Veredelungseffekt“ kostet uns also bis zu siebzehn mal so viel Energie von bereits produzierten Ressourcen.

Kosten gegen Ressourcen

Gehen wir jetzt in den Supermarkt, um für unsere Fitness etwas Gutes zu tun, achten wir aber nicht auf den Ressourceneinsatz, sondern viel mehr auf die Nährstoffzusammensetzung und natürlich auf den Preis. Ziehen wir daher noch einmal unser Informationen vom Anfang heran: 1kg Paprika, 1,50-2,50€ und 1kg Hackfleisch, 2,99€. Wir bezahlen also fast den gleichen Preis für die gleiche Menge von zwei unterschiedlichen Gütern und doch sind beide was ihre „Wirtschaftlichkeit“ anbelangt streng gegensätzlich.

 

Quellen:

http://www.agrarheute.com/ami-fleischkonsum070510

http://www.future-on-wings.net/konsum/zu_viel.htm

Fettfeinde unterstützt Wikipedia

Wikipedia will zu einem Weltkulturerbe werden. Klingt gut, ist aber schwer, denn die Unesco muss von einem digitalen Eintrag erst überzeugt werden. Die Veränderungen, die Wikipedia in der Gesellschaft bewirkt, sind nicht nur ein Meisterwerk von Menschenhand geschaffen, sondern tragen auch zum täglichen Leben bei. Fettfeinde stimmt für das Erbe, helft auch ihr Wikipedia.

Viele Menschen holen sich täglich Informationen über das Internet. Die meisten dieser Daten kommen von Wikipedia, der größten Quelle an Wissen im gesamten Netz. Viele Menschen, die sich Gedanken über Fitness, Ernährung, Sport und co machen, nutzen diese Fachwissen für sich. Damit trägt Wikipedia indirekt dazu bei, die Menschen nicht nur schlanker und muskulöser zu machen, sondern hilft auch viele Mythen, die es in der Fitnesswelt zu hauf gibt, zu verbannen.

Doch Wikipedia schafft das nicht alleine. Da es sich um ein nicht kommerzielles Projekt handelt, müssen die “Einnahmen” durch Spenden zusammen kommen, damit die gesamte Serverstruktur am Laufen erhalten bleibt. Zudem ist Wikipedia werbefrei und bietet keine nervigen Popups, Layer und Banner, die einem irgend etwas andrehen wollen.

Um Wikipedia zu unterstützen, muss man aber derzeit nicht unbedingt spenden, denn man kann auch völlig kostenlos helfen, dieses Werk weiterleben zu lassen. Um Wikipedia bei der Unesco unter den Schutz eines Weltkulturerbes zu stellen, hat der Gründer Jimmy Wales zu einer Petition aufgerufen.

Fettfeinde hat bereits die Petition unterzeichnet, denn Wikipedia stellt eine Bandbreite an Wissen dar, die nicht nur jedem Sportler zu Gute kommt, sondern auch einen Nutzen für die Fitness der Gesellschaft stiftet.

Um sich dem Gedanken anzuschließen, könnt ihr auch hier für die Petition eintragen

Und hier noch der persönliche Aufruf von Jimmy Wales:

 

Warum man nicht altern sollte

Im Alter wird man dick und hässlich. Keiner kann etwas dagegen tun, denn alles ist in unserem genetischen Code, der DNA, verankert. Ausbrechen unmöglich, Fitness ausgeschlossen.

Für den Mann gibt es eine Pflicht, als Junge wirkt man sportlich und schlank, danach verliert man seine Haare und irgendwann wächst nicht nur die Motivation zum abendlichen Alkoholkonsum, sondern auch der Bauch schwillt an, wie bei Frauen im 9. Monat. Und das schlimme daran: Jeder weiß, dass man vor dem Alter nicht flüchten kann.

Der Alterungsprozess geht voran und Falten bilden sich. Stoffwechselprozesse werden langsamer und die Hormonproduktion versiegt allmählich. Besonders bei Männern wiegt das abebben des Testosteronspiegels markant. Der üppige Bauch, die schmalen Schultern und der massive Muskelrückgang, denn Lust zum Fitnesstraining besteht nicht mehr. Bei Frauen hingegen nimmt die Cellulite zu, die Problemzonen setzen mehr an und irgendwann hat man das Alter erreicht, wo man einfach nur noch unattraktiv aussieht. Der Erfolg beim anderen Geschlecht gehört der Vergangenheit an.

Sport kann man eh vergessen, jenseits der 50 wird es schwer, denn sobald man anfängt, fühlt man sich ausgelaugt und nicht zu vergessen, ein alter Körper reagiert nicht mehr auf Belastungen. Knochenbrüche sind ja auch an der Tagesordnung.

Ich hoffe stark, dass jeder Zielgruppenangehörige sich jetzt mächtig über mich und dieses Text ärgert und mir am Liebsten Schimpfwörter an den Kopf werfen will, denn wenn das nicht der Fall ist, glauben Sie selbst schon an den Untergang. Aber es gibt eine unumstößliche Regel, die jeder befolgen sollte: Glaube nie etwas, was dich schlecht machen könnte. Egal ob ein wissenschaftlicher Experte oder der Dalai Lama persönlich von der unbesiegbaren Alterung erzählen sollte, sie liegen alle falsch. Auch wenn ein Biologe mit Beweisen heranrückt, dann haben wir halt immer weniger Hormone, na und? Das kann uns nicht davon abhalten jung zu sein oder zu bleiben!

Fitness, Sport, gute Ernährung sind unsere Leitlinien zu einem jungen und fittem Leben. Eine ausreichende Nährstoffzusammensetzung verhindert das drastische absenken der Hormonspiegel und Sport erhält unsere Muskulatur länger, als das verheerende „Extreme-Couching“. Es liegt also alles an uns, denn mit Fitness und Motivation können die Erfolge auch mit zunehmenden Alter erhalten bleiben, Mit Fitness sind wir nicht nur selbstbewusster, empfinden uns selbst als „besser“, sondern motivieren uns selber immer wieder Jung zu leben. Lebenserfolg kommt dabei von ganz alleine.

Es geht also gar nicht so sehr darum, wie alt uns die Biologie macht oder wie viele Geburtstage wir bereits hinter uns haben. Wichtig ist die eigene Motivation sich jung und fit zu fühlen und das auch zu leben. Fitness bedeutet an sein Leben angepasst zu sein und wenn man jung sein will, dann muss man das leben, dann ist man es auch, egal ob jemand was anderes sagt.

Der HSV und der Kampf gegen den Abstieg

Im Leben, bei Fitness und beim Fußball stößt man manchmal an Grenzen. Wichtig ist aber über sich hinauszuwachsen und das zu schaffen, was man sich vornimmt, auch wenn es Wandel bedeutet.

Eigentlich bin ich kein Fußballfan und richtig auskennen tu ich mich auch nicht. Ich kann zwar erklären, was Abseits bedeutet, aber welcher Spieler in welchem Verein spielt und wer gerade auf Platz 1 in der Bundesliga ist, vermag ich nicht zu sagen. Was mich aber hellhörig werden ließ, war eine Schlagzeile über den HSV (Link).

Jeder muss irgendwann einmal Konsequenzen ziehen, wenn es nicht mehr weitergeht. Das gilt im Bodybuilding beim Überwinden von bestimmten Plateaus, wie auch beim Fußball bei einer schier unendlichen Serie an Niederlagen. Der HSV war es gewohnt oben mitzuspielen oder zumindest eine gute Mittelposition einzunehmen und dann kam der Einbruch. Ganze 246 Tage blieb der Hamburger Fußballverein ohne Heimsieg, ließ enttäuschte Fans zurück und pendelte seit mehreren Spieltagen auf einem Abstiegsplatz.

Um über sich hinauszuwachsen braucht man manchmal nur eine Änderung. Für eine Einzelperson ist das Rezept um einiges einfacher, um einen Wechsel zu erzielen. Man kann das Training umstellen, andere Übungen wählen oder eben bei der Ernährung etwas ändern, allerdings funktioniert das alles bei einem Teamspiel wie Fußball nur in sehr beschränktem Maße. Immer wieder wird hier ein Sündenbock gesucht, oft ist es der Trainer, oft ist es die Mannschaft selber und damit jeder Einzelne.

Die Konsequenz den Trainer zu wechseln und Herrn Fink die Direktion zu überlassen, war vielleicht der Auslöser, aber definitiv nicht der Grund für den Heimsieg am Wochenende. Das gesamte Team hat mit diesem Triumph das „Plateau“ überwunden, denn sie haben sich für einen Wandel entschieden. Und es ist auch gar nicht mal so wichtig, was dafür verantwortlich ist, aber es ist wichtig, dass wir nicht bei unserem „Plateau“ aufgeben, denn wie uns das Team zeigt, nährt es unsere Motivation weiter zu machen, denn jeder Erfolg unterstützt uns beim Misserfolg, indem er uns an unsere Taten erinnert.

Ein Wort, das ich noch unbedingt nennen möchte, ist Einigkeit. Einigkeit hat den HSV zum Sieg verholfen und auch Einigkeit ist der Schlüssel für unseren Erfolg und um Einigkeit zu erreichen, müssen wir wissen, wo wir herkommen und wo wir hin wollen. Unser Ziel und unser Wille müssen identisch werden, damit wir das in der Fitness, wie auch im Leben, erreichen, was wir wirklich wollen.

 

Die Crashsucht

Im Volksmund sind Diäten dazu da, um schlank zu werden. Fitness und Erfolg kann man schnell erreichen, wenn man der Werbung glaubt, aber diese Diäten haben einen Nachteil, sie führen zur Crashsucht.

Ihr braucht nicht Google zu befragen, denn das Wort gibt es eigentlich gar nicht, aber es beschreibt den Zustand unserer Gesellschaft. Eine Diät muss schnell gehen, ein Crashkurs für den Körper. Wer eine Diät befolgt wird von Fitness gesegnet sein, aber der Schluss ist falsch. Zwischen der Methode und den Zielen klafft eine riesige Lücke, denn die meisten wollen langfristig schlank bleiben, aber auf der anderen Seite nur kurzfristig etwas tun.

Es klingt zwar schön, wenn uns die Werbung vorgaukelt: Sixpack in 6 Wochen. 18 Kg in 3 Monaten. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist, aber das Resultat ist meistens anders, als man denkt. Sobald die eigene Art, der Schweinehund wieder erwacht und die alten Essgewohnheiten wieder fest in den Alltag eintreten, verlieren wir alles, was wir in der kurzen Zeit gewonnen haben.

Um ein bestimmtes Fitness Level zu erreichen, sollte man sich auch entsprechend Zeit lassen und vor allem im gleichen Umfang an seinem Leben etwas (z.B. Ernährung und Sport) ändern. Ist man nicht bereit die Methoden, dem Fitnessziel anzupassen, scheint einem das Ziel gar nicht so wichtig zu sein. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Crashsucht, nicht nur schädlich für den eigenen Körper ist, sondern auch die die psychische Belastung durch das Ausbleiben des Erfolges drückt die Motivation.

Seht eine Diät als langfristig an, ändert die Ernährung und die Gewohnheit zum Sport, so wie es auch für Monate machbar ist. Setzt das Ziel nicht als Punkt, sondern verlangt von euch, den Endzustand auf einen langen Zeitraum zu halten.

Das Ultimative Six-Pack – Teil 2

Im zweiten Teil vom ultimativen Sixpack geht es weiter um die Frage: Wie bekommt man ein Super Sixpack. Ich habe für euch Tobias Fendt, den Six-Pack Experten durchleuchtet und ihm einige Tipps und Tricks aus seinem Programm entlockt.

Was möchtest du mit deinem Sixpack Programm verändern und warum denkst du, dass die
Menschen es brauchen?

Während der letzten Monate bekam ich immer öfters die gleichen Fragen gestellt. „Wie muss ich trainieren damit ich ein Sixpack bekomme“, „Was sind die effektivsten Bauchmuskelübungen?“, „Wie oft muss ich für ein Sixpack trainieren?“, „Wie kann ich Zuhause effektiv trainieren?“ und so weiter, und so fort…

Und warum sind diese Fragen so schwer zu beantworten?

Immer wieder musste ich sprichwörtlich bei Adam und Eva anfangen und erst einmal die Grundlagen und das Wissen vermitteln, wie man effektiv seine Bauchmuskeln trainiert und worauf es beim Bauchmuskeltraining und Ernährung wirklich ankommt.
Der Grund dafür war meistens, das viele Einsteiger bzw. Leute die zum ersten Mal ins Fitnessstudio gehen, von den unzähligen Fitness Magazinen eingetrichtert bekamen, dass es ganz leicht ist innerhalb 4 Wochen ein Sixpack aufzubauen. Leider ist es nicht ganz so leicht…

Ich fragte mich also damals, wie man Einsteiger im Fitness Sport am besten die nötige Unterstützung und Hilfe bieten könnte. Denn Fakt ist, nicht jeder ist auf dem Wissensstand eines Kraftsportlers der schon jahrelang trainiert. Somit hat man gar nicht die Möglichkeit alles über ein effektives Sixpack Training und die optimale Ernährung zu wissen.

Im Idealfall hätte man als Laie einen Schritt-für-Schritt Ratgeber der einem alles was man über das
Bauchmuskeltraining und die Ernährung wissen sollte, schnell und einfach vermittelt.
Ich fragte bei mehreren Fitnessstudios nach Informationsmaterial zum Thema Bauchmuskeltraining… nichts.

Und das war der Beginn von Muskel-Guide?

Genau, denn ich recherchierte im Internet nach passendem Informationsmaterial und einfachen Anleitungen…
auch hier fand ich nichts geeignetes was wirklich hilfreich ist, wenn man effektiv seine Bauchmuskeln trainieren bzw. ein Sixpack bekommen will. Das was ich fand, waren entweder nur irgendwelche zusammengewürfelte Ebook Ratgeber oder einfach schlecht gemachte Infoprodukte. Ich setzte mich noch am gleichen Abend an meinen Rechner und begann selbst mit dem Recherchieren und Schreiben eines Schritt-für-Schritt Ratgebers zum Thema Sixpack
Training…

Was man für ein effektives Training der Bauchmuskeln und für eine schnelle Fettverbrennung wirklich braucht sind nicht Tausende von Seiten unnützer Informationen aus den Fitness-Magazinen die ein Sixpack in vier Wochen versprechen, die einen verwirren, blockieren und entmutigen sondern wertvolle Tipps und exakte “Schritt-für-Schritt” Trainings-Anleitungen mit den wichtigsten Grundlagen und Punkten in der richtigen Reihenfolge.

Zu Guter Letzt, eine Frage die ich allen stelle, die ich interviewe: Was sind für dich deine drei
Lieblingsnahrungsmittel?

Gute Frage :) Mein absoluter Favorit sind ganz klar Nudeln! Ein Nudelgericht mit einem mageren Fleisch landet fast täglich auf meinem Teller. Nudeln sind mitunter das beste was man essen kann um ordentlich Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Wie bereits erwähnt esse ich dazu immer ein mageres Fleisch, weshalb ein weiteres Lieblingsnahrungsmittel Hähnchen oder Pute ist. Zu guter Letzt empfehle ich jedem immer ein Päckchen Nüsse im Haus zu haben. Als Zwischenmahlzeit sind Nüsse sehr gut geeignet und enthalten viel Protein. Ich habe mal einen Artikel über die Top 10 Nahrungsmittel für ein Sixpack geschrieben der sehr beliebt ist. Eigentlich könnte man jedes dieser Nahrungsmittel als mein Lieblingsessen bezeichnen :) Für ein Sixpack ist die Ernährung ein ganz wichtiger Schlüssel!

Wo kann man mehr über dich und dein Programm erfahren?

Wie genau man seine Bauchmuskeln trainiert und seine Ernährung auf das Ziel „Sixpack“ umstellen sollte, zeige ich euch in meinem Sixpack Erfolg Komplettpaket.

Mehr dazu findet ihr unter: www.sixpack-erfolg.de
Viel Spaß und Erfolg im Training!
Euer Tobias Fendt von www.muskel-guide.de

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